Impressionen

Tag der offenen Tür „5 Jahre Zwischenstopp“ wird auf Dienstag 09.11.2021 verlegt

Zu unserer Veranstaltung „5 Jahre Zwischenstopp“ sind alle Interessierten sehr herzlich eingeladen.Wir freuen uns darauf mit Ihnen in einen Erfahrungsaustausch treten zu können

11:00 – 11:15 Begrüßung,

11:20 -12:10 Vortrag CÄ Frau Dr. Ernst, Suchtklinik bethanien Hochweitzschen

12:15 – 12:45 Erfahrungsberichte Klienten Zwischnestopp

12:50 – 13:50 Vortrag Prof. Dr. rer nat. habil., Dipl.-Psych. Johannes Lindenmeyer, Medizinische Hochschule Brandenburg

14:00 – 14:30 Fragen an die Referenten

14:30              Besichtigung des „Zwischenstopp“

Neuer VW-Bus für Zwischenstopp

Am 26.03.2021 konnte der Geschäftsführende Vorstand der Diakonie Döbeln, Thomas Richter, dem Zwischenstopp einen VW-Bus übergeben. Dieser Kleinbus bietet 9 Personen Platz. Der Bus konnte komplett aus Spendenmitteln angeschafft werden. Wir bedanken uns auf das herzlichste bei allen Spendern, welche uns dieses ermöglichten. Mit dieser Anschaffung ist es uns gelungen, unser Hygienekonzept zu optimieren und trotz der Pandmeisituation unseren Klienten eine größtmögliche Teilhabe am Leben zu gewährleisten.

Letzte Dachfläche saniert

Unter Anleitung der Firma Weimert Bedachungen, konnten die Klienten des Zwischenstopp helfen, die letzte unsanierte Dachfläche für die Sanierung vorzubereiten. Dabei lernten die Teilnehmer des Zwischenstopp  das alte Dach fachgerecht abzudecken sowie den Dachstuhl abzulatten. Gefördert wurde dieses über den Verein „Jugend in Arbeit Bockelwitz Nr.3“ durch das Förderprogramm des LEADER- Gebiet SachsenKreuz+   

Der Westteil des Gebäudeensembles wurde durch die Firma Weimert Bedachungen neu gedeckt und an die schon sanierte Dachfläche angebunden.

www.sachsenkreuzplus.de; www.bockelwitz3.de; www.weimert-bedachungen.de

Präventionsveranstaltung zu Suchtgefahren

Am 12.10.2020 fand die erste Präventionsveranstaltung statt.

Das Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen bietet in Kooperation mit der Diakonie Döbeln, im Besonderen dem Konzept „Zwischenstopp“ Bockelwitz, ein suchtpräventives Angebot für Schüler der 7. und 8. Klassen regionaler Gymnasien und Oberschulen. In einer zweistündigen Veranstaltung richten wir uns an Schüler, den zuständigen Klassenleiter und die begleitenden Eltern. In der ersten Veranstaltungsstunde trägt ein zweiköpfiges Therapeutenteam gemeinsam mit den Schülern im Sinne eines Brainstormings vorhandenes Wissen bzgl. illegaler oder legaler Drogen zusammen. Darauf aufbauend, werden die einzelnen Substanzen in ihrer Wirkungsweise, Darreichungsform betrachtet, mögliche Nebenwirkungen und Folgeschäden werden erarbeitet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer interaktiven Arbeit mit den Schülern, von frontaler Informationsvermittlung nehmen wir bewusst Abstand. Zielstellung ist es dabei, den Schülern zu verdeutlichen, dass sie selbst möglicherweise eine bewusste Entscheidung für oder gegen Substanzkonsum treffen müssen, sie damit aber Konsequenzen sozialer (insbesondere strafrechtlicher), körperlicher und psychischer Gestalt tragen müssen. Den Schülern soll dabei der Konsum nicht autoritär untersagt werden, viel mehr sollen sie befähigt werden, die Konsequenzen ihrer Entscheidung zu erkennen und aufgeklärt agieren zu können. Im Austausch mit den Jugendlichen erörtern wir dabei Einstiegsmotive des Substanzmissbrauchs sowie alternative Regulationsmechanismen und stärkende Ressourcen. In diese gemeinsame schülerorientierte Arbeit werden die Eltern nicht aktiv eingebunden, sind jedoch im Raum anwesend.

Daran anschließend, erfolgt eine getrennte Arbeit mit Eltern und Schülern. Dies erweist sich als hilfreich, da Schüler in Abwesenheit der Eltern oft eher gewillt sind, offene Fragen zu stellen, die Eltern sich andererseits Hilfe im Umgang mit bestehenden Unsicherheiten einholen können.

Die Eltern erhalten im Rahmen einer Gesprächsrunde mit einem Therapeuten/Arzt der Suchtklinik die Möglichkeit, sich über Verhalten bei Verdachtsmomenten, mögliche Anlaufstellen zu informieren.

Die Schüler erhalten in der folgenden Stunde, ebenfalls begleitet durch unser multiprofessionelles Team, die Möglichkeit, Rauschbrillen zu tragen und in Form kleiner Verhaltensexperimente Veränderungen in der Wahrnehmung, Koordination zu erfahren. Im Fokus steht jedoch das Gespräch mit ein oder zwei Drogenkonsumenten, welche aktuell zur Entzugsbehandlung auf Station sind bzw. im Anschluss im Konzept „Zwischenstopp“ leben. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, Fragen an ehemalige Konsumenten zu richten und so vermittelte theoretische Inhalte mit den Lebenserfahrungen der „user“ abzugleichen.

 

Am 16.09.2020 formiert sich der „Unterstützerkreis Zwischenstopp“. Ziel ist, die Diakonie Döbeln zu unterstützen eine längerfristige Planungssicherheit für den Zwischenstopp zu erreichen.

Besuch der terra-mineralia

Am 09.09.2020 besuchten wir die Austellung der Bergakademie Freiberg. Die terra mineralia ist eine Mineralienausstellung im Schloss Freudenstein, welche Exponate – Minerale, Edelsteine und Meteorite aus der ganzen Welt zeigt. Diese wurden 2004 von Erika Pohl-Ströher der Technischen Universität Bergakademie Freiberg als Dauerleihgabe überlassen.

Lauf für seelische Gesundheit

Auch im Jahr 2020 nahmen die Klienten des Zwischenstopp am Lauf für seelische Gesundheit des Landkreises Mittelsachsen teil. Alle Teilnehmer des Zwischenstopp liefen trotz der großen Hitze die 5 Stadionrunden in Freiberg und konnten ihre Urkunde mit 2000 gelaufenen Metern stolz in Empfang nehmen.

Zweiter Tag der offenen Tür

Am 09.07.2020 fand wieder ein Tag der offenen Tür statt. Den vielen Gästen u.a. vom Sächsischen Ministerium für Soziales, dem Landkreis Mittelsachsen, der AOK Plus, Vertretern der regionalen Wirtschaft sowie Unterstützern und Partner wurde durch Vortrräge die Aufgaben des Zwischenstopp dargelegt. Mit Freude konnte auf die erfolgreiche Entwicklung des Zwischenstopp verwiesen werden.

Vielen Dank an die Sparkasse Döbeln und den Landrat Herrn Damm unter derenFederführung diese veranstaltung stattfinden konnte.

Neue gebrauchte Fahrräder

Mit großzügiger Hilfe der Firma Radsport Döbeln, konnte die Fahrradflotte auf 9 straßentaugliche Fahrräder erweitert werden. Somit steht jedem Teilnehmer für seine Zeit im Zwischenstopp 1 Fahrrad zur Verfügung. Dadurch wird eine aktive Teilhabe im ländlichen Raum weiter unterstützt.

Vielen Dank an Axel und Jens (www.radsport-döbeln.de)

Mulde von Leisnig nach Grimma

Am 20.09.19 starteten wir 10.00 Uhr in Leisnig/ Fischendorf mit 3 Booten. Da die Mulde Niedrigwasser führte mussten einige Male die Boote über Flachwasser geschoben werden. An einigen Stellen war die Mulde tief genug um auch darin zu kentern. Nass und geschafft sind wir 16:00 Uhr in Grimma gelandet.

Lauf für seelische Gesundheit

Trotz sehr heißem Wetter nahmen wir am 28.8.2019 am Lauf für seelische Gesundheit des Landkreises Mittelsachsen teil. Alle Klienten und Mitarbeiter nahmen entsprechend ihres Leistungsvermögens die Strecken zwischen 400m und 2000m in Angriff.

Besichtigung Bergwerk „Alte Hoffnung Erbstollen“

Gemeinsam besichtigten wir dieses Bergwerk und informierten uns in einem 2 stündigen Rundgang über die Arbeitsbedingungen vom 15.- 19. Jahrhundert im Erzgebirge.

Neues Auto für den Zwischenstopp

Mit Hilfe einer Förderung durch die GlücksSpirale konnte ein PKW für den Zwischenstopp angeschafft werden.

Fachtagung Sächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren e.V.

Am 10. September trafen sich Vertreter des Fachausschuss stationäre Einrichtungen des SLS e.V. zu Ihrer Fachtagung in Bockelwitz. Die Anwesenden nutzten die Gelegenheit sich über den Zwischenstopp zu informieren und besichtigten im Anschluss den Hof in Bockelwitz.  

Tag der offenen Tür

Bilder:

BIld vom Tag der offenen Tür

BIld vom Tag der offenen Tür.

Kreation eines Bewohners

Lied über den Weg nach Bockelwitz und den Aufenthalt dort:

Der Text dazu:

Es war ein weiter und steiniger Weg bis hier her, das clean leben in der alten Umgebung war von uns zu schwer.

Deswegen sind wir nach Hochweitzschen gegangen und wurden hier freundlich von allen Leuten herzlich empfangen.

Hat man uns später Zwischenstopp vorgeschlagen, haben uns das ganze angeguckt und konnten am Ende nur ja sagen.

Nach 3 Wochen Entgiftung durften wir dann nach Bockelwitz, weil man als Obdachloser keine Wohnung besitzt.

Ist das das beste Projekt was es für Suchtkranke geben kann, denn hier kriegst du ein strukturierten Tagesplan.

Kannst dir bei der Möbelbörse dein eigenes Geld verdienen und musst nicht mehr wie vorher deine Arbeit aufschieben.

Und nach der Arbeit wird gemeinsam gekocht und nach dem Essen Gemeinschaftlich eine zusammen gerocht.

Sind wir hier glücklich und bleiben gesund, gestaltet sich hier der Alltag immer Farbenfroh und recht bunt.

Hier in Bockelwitz sind wir frei, frei, frei, frei von Drogen

Hier im Zwischenstopp sind wir frei, frei, frei, frei von Drogen